DIN 5008: Regeln, Maße und Vorlagen für Briefe und E-Mails
Wo steht die Anschrift? Wie schreibt man eine Telefonnummer? Kommt nach „Mit freundlichen Grüßen“ ein Komma? Hier finden Sie die Antworten nach der aktuellen DIN 5008 – mit Maßskizze, Beispielen und Vorlagen, die Sie sofort verwenden können.
Kostenlos, ohne Anmeldung · Word und PDF · Stand DIN 5008:2020-03
Was ist die DIN 5008?
Die DIN 5008 heißt offiziell „Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung“. Sie legt fest, wie Geschäftsbriefe, E-Mails und andere Schriftstücke aufgebaut sind: von der Lage der Anschrift über die Abstände im Brieftext bis zur Schreibweise von Datum, Uhrzeit, Telefonnummern und Geldbeträgen.
Herausgeber ist das Deutsche Institut für Normung (DIN). Die gültige Fassung ist die Ausgabe vom März 2020. Ein Gesetz ist die Norm nicht – aber Behörden, Unternehmen, Schulen und Ausbildungsbetriebe richten sich danach. Wer sie kennt, schreibt Briefe, die auf den ersten Blick ordentlich wirken und in jeden Fensterumschlag passen.
- Gültige Ausgabe
- DIN 5008:2020-03
- Herausgeber
- DIN e. V., Berlin
- Gilt für
- Briefe, E-Mails, Berichte, Protokolle, Tabellen
- Pflicht?
- Nein, eine Empfehlung – im Büro aber Standard
- Seitenränder
- links 25 mm, rechts üblich 20 mm
- Anschriftfeld
- 85 × 45 mm, 20 mm vom linken Rand
Der Brief nach DIN 5008 – alle Maße
Die Norm kennt zwei Briefformen. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe des Briefkopfs und damit in der Lage von Anschriftfeld, Informationsblock und Falzmarken. Tippen Sie auf einen Bereich, um die Maße zu sehen.
Tippen Sie auf einen Bereich des Blatts – hier erscheinen Maße und Regeln.
Alle Abstände und Leerzeilen im Brief · Anschrift richtig schreiben · Brief richtig falten
Themen
Die wichtigsten Schreibregeln
| Thema | So schreiben Sie es | Mehr dazu |
|---|---|---|
| Datum | 2026-10-09 · 09.10.2026 · 9. Oktober 2026 | Datum |
| Uhrzeit | 14:30 Uhr · 09:05 Uhr | Uhrzeit |
| Telefon | 0341 1234567 · 0341 1234567-12 · +49 341 1234567 | Telefonnummern |
| Geldbetrag | 1.250,00 EUR · 1.250,00 € | Zahlen |
| Abkürzungen | z. B. · u. a. · usw. · bzw. · GmbH | Abkürzungen |
| Grußformel | Mit freundlichen Grüßen – ohne Komma | Gruß |
Die Regeln der DIN 5008 im Detail
Die Tabelle oben zeigt die häufigsten Fälle in Kurzform. Hier folgen die Regeln der DIN 5008 ausführlicher und alphabetisch sortiert – jeweils mit Beispiel und einem Link auf die Seite, die das Thema vollständig behandelt. Wo Ratgeber voneinander abweichen oder eine Angabe nicht sicher aus dem Normtext belegt ist, steht hier „üblich“ oder „verbreitet“ statt „vorgeschrieben“.
Abkürzungen
Abkürzungen aus mehreren Teilen schreiben Sie nach DIN 5008 mit einem Leerzeichen zwischen den Teilen: z. B., u. a., i. A., i. V. Einige feste Kürzel stehen nach gängigen Leitfäden trotzdem zusammen, etwa usw. und ppa. Anders behandelt werden Buchstabenwörter, die man Buchstabe für Buchstabe oder als eigenes Wort spricht: AG, HGB oder DIN stehen ohne Punkt und ohne Leerzeichen. Auch das PS unter einem Brief wird in Leitfäden ohne Punkte geschrieben.
Für den Brief gilt außerdem eine einfache Faustregel: Was der Empfänger nicht sofort versteht, schreiben Sie aus. „Mitgliedsnummer“ liest sich schneller als „Mitgl.-Nr.“. Eine Liste mit den gebräuchlichsten Kürzeln finden Sie unter Abkürzungen nach DIN 5008.
- z.B.
- u.a.
- D.I.N.
- z. B.
- u. a.
- DIN
Anlagenvermerk
Legen Sie einem Brief Unterlagen bei, weist der Anlagenvermerk darauf hin. Nach gängigen Leitfäden steht er eine Leerzeile unter dem maschinenschriftlich wiederholten Namen. Unter dem Wort „Anlage“ oder „Anlagen“ zählen Sie die Unterlagen einzeln auf, jede in einer eigenen Zeile. So sieht der Empfänger beim Öffnen, ob alles im Umschlag ist. Erhalten weitere Personen eine Kopie, folgt eine Leerzeile darunter der Verteilvermerk. Reicht der Platz links nicht, kann der Vermerk nach gängigen Leitfäden auch rechts ab 125 mm stehen, auf der Linie des Informationsblocks. Weitere Beispiele zeigt der Artikel zum Anlagenvermerk nach DIN 5008.
Anrede
Die Anrede steht zwei Leerzeilen unter dem Betreff und endet mit einem Komma. Nach einer Leerzeile beginnt der Brieftext klein, es sei denn, das erste Wort ist ein Substantiv oder ein Name. Kennen Sie die Ansprechperson, schreiben Sie ihren Namen: „Sehr geehrte Frau Schulz,“. Ist kein Name bekannt, bleibt „Sehr geehrte Damen und Herren,“ die übliche Form. Für eine geschlechtsneutrale Anrede macht die DIN 5008 keine verbindliche Vorgabe; eine Möglichkeit ist die Anrede mit Vor- und Nachnamen, etwa „Guten Tag Kim Schulz,“. Mehr Varianten finden Sie unter Anrede und Grußformel.
- Sehr geehrte Frau Schulz!
- Sehr geehrte Frau Schulz, Vielen Dank …
- Sehr geehrte Frau Schulz,
- vielen Dank …
Anschriftfeld
Das Anschriftfeld ist 85 mm breit und 45 mm hoch und beginnt 20 mm vom linken Blattrand; beschrieben wird es ab 25 mm, bündig mit dem Brieftext. Es besteht aus zwei Teilen: oben die Zusatz- und Vermerkzone mit 5 Zeilen, darunter die Anschriftzone mit 6 Zeilen. In die Vermerkzone gehören die Rücksendeangabe und Vermerke wie „Einschreiben“, die direkt über der Anschrift stehen. Leerzeilen gibt es im ganzen Feld nicht, auch nicht vor dem Ort. Männliche Empfänger schreiben Sie als „Herrn“, akademische Titel stehen vor dem Namen. Bei Auslandsbriefen setzen Sie Ort und Land in Großbuchstaben, das Land in die letzte Zeile. Alle Einzelheiten stehen unter Anschrift nach DIN 5008.
Betreff
Der Betreff sagt in wenigen Wörtern, worum es geht. Er steht zwei Leerzeilen unter dem Anschriftfeld beziehungsweise dem Informationsblock – ohne das Wort „Betreff“ oder „Betr.“ davor und ohne Schlusspunkt. Üblich ist Fettdruck, vorgeschrieben ist er nicht. Bis zur Anrede folgen zwei Leerzeilen. Nennen Sie im Betreff alles, womit der Empfänger den Vorgang sofort zuordnen kann, etwa Kunden-, Vertrags- oder Rechnungsnummer. Ein guter Betreff erspart der Sachbearbeitung die Suche und Ihnen eine Rückfrage. Formulierungshilfen finden Sie unter Betreff im Brief.
- Betreff: Ihre Rechnung.
- Rechnung 2026-1048, Kundennummer 123456
Briefformen A und B
Die DIN 5008 kennt zwei Briefformen, die sich nur in der Höhe des Briefkopfs unterscheiden: Form A hat einen 27 mm hohen Kopf, Form B einen 45 mm hohen. Bei Form A rücken deshalb Anschriftfeld, Informationsblock und Falzmarken um 18 mm nach oben. Form B ist heute die übliche, weil der höhere Kopf mehr Platz für Logo, Name und Kontaktdaten lässt. Form A eignet sich, wenn ein längerer Text sonst knapp auf eine zweite Seite rutschen würde. Beide Formen passen in einen Fensterumschlag DIN lang, wenn Sie an den jeweiligen Falzmarken falten. Bis 2011 regelte eine eigene Norm, die DIN 676, das Briefblatt; seitdem ist sie Teil der DIN 5008. Was in den Kopf gehört, lesen Sie unter Briefkopf erstellen.
Datum
Für das Datum sieht die Norm drei Schreibweisen vor. Empfohlen ist die numerische Form nach ISO 8601 mit Jahr, Monat und Tag: 2026-10-09. Für Empfänger im Inland ist auch 09.10.2026 zulässig, solange keine Missverständnisse entstehen – im Ausland wird die Reihenfolge Tag, Monat, Jahr leicht anders gelesen. Im Fließtext schreiben Sie das Datum alphanumerisch, also 9. Oktober 2026 oder kürzer 9. Okt. 2026; der Tag steht dabei ohne führende Null. Wichtiger als die Wahl der Form ist, dass ein Schreiben durchgehend bei einer bleibt. Beispiele für Zeiträume und Wochentage finden Sie unter Datum nach DIN 5008.
- 09. Oktober 2026
- 2026-10-9
- 9. Oktober 2026
- 2026-10-09
Ersetzt eine E-Mail einen Geschäftsbrief, gelten die Regeln der DIN 5008 auch dort. Der Betreff ist immer anzugeben, die Anrede ist fester Bestandteil und steht eine Leerzeile vor dem Text. Geschrieben wird einzeilig, Absätze trennt eine Leerzeile. Leitfäden raten von ganzen Wörtern in Großbuchstaben ab, weil sie wie Schreien wirken. In das Feld „An“ gehört, wer handeln soll; „Cc“ erhält eine Kopie zur Information, „Bcc“ verbirgt die Empfänger voreinander – sinnvoll bei großen Verteilern aus Datenschutzgründen. Am Ende steht eine Signatur mit Grußformel und Kontaktdaten. Firmen müssen die gesetzlichen Pflichtangaben auch in geschäftliche E-Mails aufnehmen. Ein Muster finden Sie unter E-Mail nach DIN 5008.
Falz- und Lochmarken
Falzmarken sind kurze Striche am linken Blattrand. Sie zeigen, wo Sie das Blatt falten, damit die Anschrift im Fenster eines Umschlags DIN lang erscheint. Bei Form B liegen sie 105 mm und 210 mm von oben, bei Form A 87 mm und 192 mm. Die Lochmarke bei 148,5 mm markiert die Blattmitte und hilft beim Lochen für den Ordner; sie gilt für beide Formen. Alle Marken stehen im Heftrand, also in den ersten 20 mm von links. Wie sie aussehen, legt die Norm nicht fest. Seit der Ausgabe 2020 sind die Marken ausdrücklich freigestellt, und aus „Faltmarken“ wurden „Falzmarken“. Die Falttechnik für jeden Umschlag zeigt Brief richtig falten.
Geldbeträge und Zahlen
Zahlen mit mehr als vier Stellen gliedern Sie nach DIN 5008 von rechts in Dreiergruppen, getrennt durch ein Leerzeichen: 50 000 oder 1 250 000. Vierstellige Zahlen bleiben ungegliedert (1500). Nachkommastellen gliedern Sie vom Komma aus ebenfalls in Dreiergruppen: 3,141 592. Bei Geldbeträgen ist der Punkt als Tausendertrennzeichen gebräuchlich: 1.234,56 EUR – auch 1 234,56 EUR ist verbreitet. Zwischen Betrag und Währung steht ein Leerzeichen. Sie können den Code EUR, das Zeichen € oder das Wort „Euro“ verwenden; im Zahlungsverkehr ist der Code üblich. Die IBAN schreiben Sie in Vierergruppen: DE12 3456 7890 1234 5678 90. Mehr zur Zahlengliederung finden Sie unter Zahlen, IBAN und Beträge.
- 1234,56EUR
- DE12345678901234567890
- 1.234,56 EUR
- DE12 3456 7890 1234 5678 90
Grußformel und Unterschrift
Die Grußformel steht eine Leerzeile unter dem letzten Absatz und endet ohne Komma oder Punkt: „Mit freundlichen Grüßen“. Schreiben Sie im Namen einer Firma, kann deren Name eine Leerzeile darunter folgen. Für die handschriftliche Unterschrift sind drei Leerzeilen üblich; die Norm lässt die Zahl offen, wichtig ist eine einheitliche Lösung im Unternehmen. Unter der Unterschrift steht der Name in Maschinenschrift – vollständig und ohne Klammern. Unterschreiben Sie im Auftrag oder in Vertretung, kommt „i. A.“ beziehungsweise „i. V.“ hinzu. Alternativen zum Standardgruß finden Sie unter Grußformel nach DIN 5008.
Hervorhebungen
Wichtige Stellen heben Sie durch Fettdruck, Kursivschrift oder Farbe hervor. Das Unterstreichen ist nach Übersichten zur Ausgabe 2020 nicht mehr vorgesehen; in Texten am Bildschirm hält man unterstrichene Wörter ohnehin leicht für Links. Setzen Sie Hervorhebungen sparsam: Steht jeder dritte Satz in Fettdruck, fällt keiner mehr auf. Der klassische Platz für Fettdruck ist der Betreff. Im Anschriftfeld haben Hervorhebungen dagegen nichts zu suchen – Name, Straße und Ort stehen dort in normaler Schrift. Welche Regeln sich mit der Ausgabe 2020 sonst geändert haben, lesen Sie unter DIN 5008: Das ist neu.
Informationsblock
Der Informationsblock steht rechts neben dem Anschriftfeld, beginnt 125 mm vom linken Blattrand und ist höchstens 75 mm breit. Er setzt in der Regel 5 mm unter dem Briefkopf ein, bei Form B also 50 mm von oben, bei Form A 32 mm. Hinein gehören Angaben, mit denen sich der Vorgang einordnen lässt: Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom, Unser Zeichen, Name und Durchwahl der Ansprechperson, E-Mail und Datum. Zeilen, die Sie nicht brauchen, lassen Sie weg. Seit 2020 ist der Informationsblock Standard; die früher verbreitete Bezugszeichenzeile quer über das Blatt ist nicht mehr normgerecht. Wie der Block im Firmenbrief aussieht, zeigt Geschäftsbrief nach DIN 5008.
Prozent und Zeichen
Zwischen Zahl und Prozentzeichen steht ein Leerzeichen: 19 %. Bei Ableitungen fällt es weg: 100%ig. Nach gängigen DIN-5008-Leitfäden gilt außerdem: Das Paragrafenzeichen steht nur zusammen mit einer Zahl und mit Leerzeichen danach (§ 37a HGB), mehrere Paragrafen kennzeichnen Sie mit §§. Den Schrägstrich setzen Sie ohne Leerzeichen, etwa in km/h. Das Und-Zeichen „&“ gehört in Firmennamen wie „Müller & Söhne“, im Text schreiben Sie „und“ aus. Auslassungspunkte bestehen aus genau drei Punkten; am Satzende kommt kein weiterer Punkt hinzu. Weitere Zeichen und Zahlen erklärt die Seite Telefonnummern und Zahlen.
- 19%
- Preis & Leistung stimmen.
- 19 %
- Preis und Leistung stimmen.
Seitenränder und Schrift
Der linke Rand beträgt 25 mm. An dieser Fluchtlinie beginnen fast alle Elemente, von der Anschrift über den Betreff bis zum Gruß. Rechts sind üblich 20 mm, neben dem Informationsblock mindestens 10 mm. Der obere Rand entspricht der Höhe des Briefkopfs, unten bleiben etwa 20 mm frei. Eine bestimmte Schriftart schreibt die DIN 5008 nicht vor. Verbreitet sind gut lesbare Schriften wie Arial oder Calibri in 11 bis 12 Punkt; für Fließtext sollten Sie nicht unter 10 Punkt gehen. Der Zeilenabstand ist in der Regel einfach. Alle Abstände und Leerzeilen auf einen Blick finden Sie unter Brief nach DIN 5008.
Striche: Bindestrich, Gedankenstrich, bis-Strich
Die DIN 5008 unterscheidet mehrere Striche. Der kurze Bindestrich verbindet Wörter und steht ohne Leerzeichen: Eva-Maria, Dr.-Heinrich-Straße. Mit ihm hängen Sie auch die Durchwahl an eine Telefonnummer. Der längere Gedankenstrich steht mit Leerzeichen davor und danach – so wie in diesem Satz. Als bis-Strich ersetzt er das Wort „bis“, allerdings nur bei Einzelangaben wie Öffnungszeiten oder Hausnummern: 9 – 17 Uhr, Kaiserdamm 104 – 106. Nach DIN 5008 steht er auch dabei mit Leerzeichen. Im Satz schreiben Sie „bis“ aus. Als Strecken- oder gegen-Strich steht derselbe Strich ebenfalls mit Leerzeichen: Leipzig – Dresden. Weitere Beispiele für Zeiträume finden Sie unter Datum und Uhrzeit.
- 9-17 Uhr
- vom 12. – 16. Oktober
- 9 – 17 Uhr
- vom 12. bis 16. Oktober
Telefonnummern
Bei Telefonnummern trennen Sie nach DIN 5008 die Vorwahl mit einem Leerzeichen von der Rufnummer; die Rufnummer selbst bleibt ungegliedert: 0341 1234567. Eine Durchwahl hängen Sie mit Bindestrich an: 0341 1234567-12. So erkennt der Anrufer, unter welcher Nummer er die Zentrale erreicht. International ersetzen Sie die Null der Vorwahl durch die Landesvorwahl: +49 341 1234567. Die Schreibweise „+49 (0)341“ ist nicht normgerecht, ebenso Klammern um die Vorwahl und Schrägstriche. Diese Muster gelten im Briefkopf, im Informationsblock und in der E-Mail-Signatur gleichermaßen. Mobilnummern und die Schreibweise im Brief behandelt die Seite Telefonnummer nach DIN 5008.
- (0341) 12 34 567
- 0341/1234567
- +49 (0)341 1234567
- 0341 1234567
- 0341 1234567-12
- +49 341 1234567
Uhrzeit
Uhrzeiten schreiben Sie nach DIN 5008 mit Doppelpunkt zwischen Stunden und Minuten, beides zweistellig: 08:30 Uhr, 14:30 Uhr. Sekunden hängen Sie bei Bedarf mit einem weiteren Doppelpunkt an: 14:30:10 Uhr. Bei vollen Stunden genügt die Zahl allein, also 14 Uhr; in Tabellen wirkt 14:00 Uhr einheitlicher. Zeiträume aus Einzelangaben schreiben Sie mit bis-Strich und Leerzeichen: 14:30 – 16 Uhr. Die Schreibweise mit Punkt (14.30 Uhr) ist in Zeitungen verbreitet, entspricht aber nicht der DIN 5008. Wie Sie Datum und Uhrzeit in einem Termin kombinieren, zeigt Uhrzeit nach DIN 5008.
- 14.30 Uhr
- 8:30 Uhr
- 14:30 Uhr
- 08:30 Uhr
Kostenlose Vorlagen
Alle Vorlagen halten die Maße der DIN 5008 ein: Anschrift im Fenster, Falz- und Lochmarken, richtige Abstände. Öffnen, eigenen Text eintragen, fertig.
Geschäftsbrief Form B mit Infoblock
Für Firmen: Informationsblock mit Zeichen und Durchwahl, Pflichtangaben in der Fußzeile.
Privatbrief
Für Behörden, Versicherungen, Vermieter: ohne Infoblock, Ort und Datum rechts.
Häufige Fragen zur DIN 5008
Ist die DIN 5008 Pflicht?
Nein. DIN-Normen sind Empfehlungen, die jeder freiwillig anwenden kann. Verbindlich wird die DIN 5008 erst, wenn ein Arbeitgeber, eine Behörde oder eine Schule sie ausdrücklich vorschreibt – etwa in einer Hausrichtlinie für Geschäftsbriefe.
Was ist der Unterschied zwischen Form A und Form B?
Form A hat einen 27 mm hohen Briefkopf, Form B einen 45 mm hohen. Entsprechend liegen Anschriftfeld, Informationsblock und Falzmarken bei Form B tiefer. Form B ist verbreiteter, weil mehr Platz für Logo und Absender bleibt.
Welche Schriftart schreibt die DIN 5008 vor?
Keine bestimmte. Wichtig ist eine gut lesbare Schrift; üblich sind Arial, Calibri oder Times New Roman in 11 bis 12 Punkt. Mehr dazu im Artikel Brief nach DIN 5008.
Kommt nach „Mit freundlichen Grüßen“ ein Komma?
Nein. Die Grußformel steht ohne Satzzeichen. Nach der Anrede („Sehr geehrte Frau Schulz,“) steht dagegen ein Komma, und der Text beginnt klein.
Was regelt die DIN 5008 nicht?
Den Inhalt. Die Norm legt fest, wie ein Schreiben aussieht und aufgebaut ist: Maße, Abstände und Schreibweisen. Was Sie schreiben, ob eine Kündigung wirksam ist oder welche Frist gilt, regelt sie nicht. Auch eine bestimmte Schriftart gibt sie nicht vor. Die gesetzlichen Pflichtangaben für Geschäftsbriefe stehen ebenfalls nicht in der Norm, sondern in Gesetzen wie dem HGB und dem GmbH-Gesetz – mehr dazu unter Geschäftsbrief.
Wie oft wird die DIN 5008 überarbeitet?
Einen festen Termin gibt es nicht. In einem Interview bei DIN Media heißt es, die Regeln würden etwa alle fünf Jahre überprüft. Seit der ersten Ausgabe 1949 sind zehn Fassungen erschienen, die letzten 2011 und 2020. Eine neuere Ausgabe oder ein Entwurf ist bisher nicht bekannt (Stand Oktober 2026); gültig ist die DIN 5008:2020-03.
Wo bekomme ich den Originaltext der Norm?
Die DIN 5008 ist urheberrechtlich geschützt und kostenpflichtig. Sie erhalten sie bei DIN Media (früher Beuth Verlag). Manche Bibliotheken bieten Normen außerdem zur Einsicht vor Ort an.


